Spekulationen zufolge hatte es 2017 schon Gespräche zwischen den Kanadiern und Siemens gegeben, jedoch habe Siemens schließlich abgewinkt. Die Aufseher stoppten den Zusammenschluss trotz Warnungen vor einer zunehmenden Bedrohung durch chinesische Konkurrenz. Alstom-Züge sind in Deutschland vor allem im Regionalverkehr im Einsatz.Medienberichte und Marktspekulationen über einen angeblichen Verkauf des Eisenbahngeschäfts an den französischen Bahntechnikhersteller Alstom haben dem Bombardier-Konzern kräftig Auftrieb an der Börse gegeben. Jetzt soll die Zugsparte an Alstom verkauft werden.

Dem französischen Finanzsender BFM zufolge verhandeln Alstom und Bombardier schon seit Wochen über einen Deal. Durch den Deal zwischen Alstom und Bombardier entstehe ein neuer großer Eisenbahntechnikkonzern mit etwa 15 Milliarden Euro Umsatz.Die Transaktion könnte allerdings auf Widerstand der Kartellbehörden stoßen. Damit verzeichnete das Unternehmen den höchsten Wert in einem Quartal im laufenden Geschäftsjahr. Hintergrund für die um die Hälfte gestrichene Erwartung an die Gewinnentwicklung im abgelaufenen Jahr ist auch das schlecht laufende Eisenbahngeschäft.

Es wurde erwartet, dass sich Alstom und Bombardier noch am Donnerstag dazu äußern. Freitag, 28. Technische Mängel: Bahn will neue Intercity-Züge nicht abnehmen Bekäme Alstom die Sparte, entstünde damit neuer Eisenbahntechnikkonzern mit etwa 15 Milliarden Euro Umsatz. "Soziale Nähe ist wichtiger als Business und Konsum"Für bis zu 6,2 Milliarden Euro : Alstom kauft Bombardier-Zugsparte 2017 hatte es auch schon Spekulationen gegeben, dass Bombardier und Siemens ihre Zugsparten zusammenlegen könnten.Bombardier tut sich schon länger schwer. Dazu gebe es jetzt eine entsprechende Absichtserklärung, teilte Alstom in Saint-Ouen bei Paris mit. Doch mit der Übernahme könne Alstom seinen Auftragsbestand um 75 Milliarden Dollar erhöhen und seine Präsenz auf dem Weltmarkt ausbauen, begründeten die Franzosen die Übernahme. Die Fusion sei kartellrechtlich nicht anders zu bewerten, hatte die Gewerkschaft bereits am Freitag erklärt. Bombardier Transportation hat nach Angaben des Unternehmens rund 40.650 Beschäftigte, Hauptsitz der Sparte ist Berlin. Bombardier und Alstom wollten sich nicht zur Übernahme äußern. Ein Bombardier-Sprecher sagte dem „Handelsblatt“ auf Anfrage, dass das Unternehmen keine Marktgerüchte kommentiere.

CRRC drängt auch nach Europa, hat dort aber bisher kaum Fuß gefasst. Für bis zu 6,2 Milliarden Euro ... Weder Bombardier noch Alstom hätten sich auf dazu wollen. Anleger spekulieren ohnehin schon länger über Spartenverkäufe. Bombardier verkauft damit seinen wertvollsten Geschäftsteil an den französischen Konkurrenten.

Alstom und Bombardier gaben am Montagabend Absichtserklärung zum Kauf bekannt. Der französische Bahntechnikhersteller Alstom kauft nach Informationen aus Industriekreisen das gesamte Eisenbahngeschäft von Bombardier. Parallelen zur 2018 geplanten und 2019 kartellrechtlich gescheiterten Fusion von Siemens und Alstom liegen auf der Hand. An der Börse Toronto legten Bombardier-Titel dennoch um mehr als sieben Prozent zu. Dafür war ein Kaufpreis von 5,8 bis 6,2 Milliarden Euro vereinbart worden.Neben dem Hauptsitz in Berlin hat die Bombardier-Bahnsparte Werke an sieben deutschen Standorten: Bautzen, Görlitz, Braunschweig, Kassel, Mannheim, Hennigsdorf und Siegen.Die drei großen westlichen Bahntechnikhersteller Alstom, Die Gewerkschaft IG Metall hatte die nun abgesegnete Fusion skeptisch gesehen, weil sie um  Februar 2020, die gesamte Zugsparte von Bombardier kaufen zu wollen, ist ein neuer Anlauf für ein multinationales Unternehmen im Schienenfahrzeugsektor initiiert. Er werde beim Abschluss der Transaktion festgelegt, die im ersten Halbjahr 2021 erwartet werde. Brüssel untersucht Zug-Fusion von Alstom und Bombardier 12.06.2020, 16:54 Uhr dpa-AFX. Der Fonds will seine Beteiligung an die Franzosen abgeben und wird künftig mit 18 Prozent größter Anteilseigner von Alstom. Zwischenzeitlich sei auch der japanische Zugbauer Hitachi interessiert gewesen. Der für die Bahnindustrie zuständige Vorstand Jürgen Kerner forderte die Politik zum Eingreifen auf, zumal die Deutsche Bahn ein Großkunde beider Unternehmen sei: "Die Bundesregierung hat deshalb die Pflicht, industriepolitische Maßnahmen im Sinne der Beschäftigten zu ergreifen und die industrielle Basis zu sichern." Die Produktion von Regionalzügen in Frankreich soll ausgelagert werden, was auch ein Werk in Reichshoffen im Elsass betrifft.Alstom als Hersteller der französischen TGV-Hochgeschwindigkeitszüge will die Bahnsparte von Bombardier vollständig übernehmen, die wichtigster Zulieferer der Deutschen Bahn ist. Der Vereinbarung zufolge liegt der Kaufpreis zwischen 5,8 und 6,2 Milliarden Euro in bar und in Aktien.

Der französische TGV-Hersteller Alstom will die in Berlin ansässige Zugsparte des angeschlagenen kanadischen Rivalen Bombardier übernehmen, wie Alstom und Bombardier am Montag mitteilten. So sei Alstom in Südeuropa stärker, während Bombardier in nordeuropäischen Ländern seinen Schwerpunkt habe.

Die EU-Wettbewerbshüter haben die milliardenschwere Übernahme der Die Kommission habe das Vorhaben dank umfassender Zugeständnisse "rasch prüfen und genehmigen" können, teilte Wettbewerbskommissarin Zudem will Bombardier Transportation unter anderem seinen Projektanteil an der Kooperation für den Hochgeschwindigkeitszug V300Zefiro abgeben. Auch mit Der mit fast zehn Milliarden Dollar verschuldete Konzern hatte in der vergangenen Woche die restlichen Anteile an seinem ehemaligen Verkehrsflugzeugprogramm, dem heutigen Airbus A220, an den Partner Airbus abgegeben und sich damit von finanziellen Verpflichtungen befreit. Die Transaktion soll am Donnerstagmorgen bekannt gegeben werden, heißt es.

Alstom kauft Bombardier Zugsparte ab.