Im Gegensatz zu den Webspinnen haben die männlichen Weberknechte einen richtigen Penis und die Paarung erfolgt direkt, entweder in einer Kopf-an-Kopf-Stellung oder in einer Bauch-zu-Bauch-Lage.Die ausgefahrenen Geschlechtsorgane sind oft größer wie der Körper selbst, bei dem Weibchen ist das Geschlechtsorgan eine sehr lange, vielgliedrige Legeröhre. Weltweit sind etwa 6600 Arten mit Körperlängen von 2 bis 22 Millimetern bekannt.
Dass Berufsbezeichnungen aus dem Handwerk darunter sind, hat wohl auch damit zu tun, dass die Weberknechte mit den Spinnen gleichgesetzt werden. Der Schneckenkanker ernährt sich von Schnecken, die ein Schneckenhaus haben. Daraus kann keine verwandtschaftliche Zuordnung abgeleit…
Weltweit gibt es etwa viertausend verschiedene Arten, in Mitteleuropa sind circa 110 Weberknecht-Arten beheimatet.Weltweit sind sogar 4.000 Arten erfasst, die bis zu 22 Millimeter groß werden können. Diese Öle verströmen einen Duft, der nicht nur auf Weberknechte, sondern auch auf zahlreiche andere Tiere, abschreckend wirkt. Angenehmer Nebeneffekt hierbei ist, dass diese Düfte auch richtige Schädlinge, wie etwa Kleidermotten sowie Lebensmittelmotten abschrecken. Weberknechte sind Beutetiere.
Zudem spielen auch Architektur und Bautechnik eine Rolle: Wo statt Holz vor allem Beton, Stahl und Glas als Baumaterial Verwendung finden, gibt es kaum mehr Nischen für Tiere wie den Weberknecht.
Die Herleitung der Spinnentiere zu den Weberknechten in Hinsicht auf die Stammesgeschichte ist noch weitgehend unklar, so sind etwa die Begattungsorgane der Weberknechte für Spinnentiere sehr untypisch. Du landest neben ihm und zack – schnappst dir mit … Im südamerikanischen Raum wurden Arten erforscht, die 15cm lange Beine besitzen. Je nach Region heißen sie Schneider, Schuster oder Zimmermann, Kanker oder Opa Langbein. Handelt es sich um einen besonders geschützten Platz, können die Tiere auf diese Weise auch überwintern, manchmal in Gesellschaften von mehreren hundert Exemplaren. Nur bei einigen südamerikanischen Arten wurde beobachtet, wie ein Männchen das Nest baut und die Eier der Jungtiere bewacht.Auf den ersten Blick sieht der Weberknecht zwar aus wie eine Spinne, doch er unterscheidet sich in einigen Merkmalen von ihr. Der wissenschaftliche Name ist „Opiliones“. Manchmal findet man Weberknechte, denen sogar mehrere Beine fehlen...Weberknechte sind Spinnentiere, bilden aber innerhalb dieser Tierklasse eine eigene Gruppe. Und auch Webspinnen verzehren Weberknechte, sofern diese sich in die Netze verirren. Während einige Arten primär am Boden leben gibt es auch Weberknechte, die auf Bäumen ihren Lebensraum haben.Weberknechte sind für den Menschen völlig ungefährlich. Im Gegensatz zu den „richtigen“ Spinnen besitzen Weberknechte weder Spinndrüsen noch Giftdrüsen. Sie verhalten sich ein bisschen wie die Zitterspinne und schwingen bei Gefahr ihren Körper auf und ab um Feinde zu verwirren. Obwohl sie ziemlich unscheinbar und als nachtaktive Tiere selten zu sehen sind, tragen sie verschiedene Namen.
Jedes Laufbein hat viele Gelenke. Intern werden die Weberknechte noch einmal in die drei Unterordnungen Im Gegensatz zu den Spinnen besitzt der Weberknechte nicht einen Vorder- und einen Hinterkörper, sondern beide Körperteile sind zusammen gewachsen. Der Weberknecht zählt zu den Spinnentieren. Bedingt durch ihre Tarnfärbung sind die meisten Weberknechte in ihrer natürlichen Umgebung von Feinden als auch von Menschen nur sehr schwer zu erkennen. Damit kann der Weberknecht beim Laufen seine Beine wie ein Lasso um Grashalme schlingen. Hilfreich ist im Zusammenhang mit dem Loswerden von Weberknechten auch das Wissen über die natürlichen Feinde dieser Tiere: Feinde des Weberknechts sind zahlreiche Vögel (Aves), Reptilien (Reptilia), Lurche (Amphibia) und andere insektenfressende Wirbeltiere (Vertebrata). Jedoch scheint sich die Art in gemäßigten Breiten im Gegensatz zu den Tropen stärker durchgesetzt zu haben. Warum nun spinnenartige Tiere? Dieser Name heißt so viel wie „Schafhirte“ und hat den Ursprung darin, dass Schafhirten in Südeuropa früher oft Stelzen nutzten, welche eben mit den langen Beinen der Weberknechte zu vergleichen sind. Manche sind ständig bei uns, manche tauchen nur als Besucher auf. Fossile Funde liegen nur wenige vor.